Zwei neue Geschwindigkeitsmesser im Landkreis Stade
Geschrieben von Robert | Geschrieben in Radarwarner RadAlert | Geschrieben am 04-05-2012
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Zwei neue Blitzer
Landkreis Stade: Stade; Freiburg; Sauensiek. Ab heute werden im Landkreis Stade zwei neue stationär installierte Geschwindigkeitsüberwachsungsanlagen, sogenannte Blitzer, für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen sorgen. So die gestrige Mitteilung des Landkreises. Dies soll die gefährliche Raserei auf den Straßen verringern.
Ein neuer Geschwindigkeitsmesser an der Landstraße 111 bei Freiburg
Das eine der beiden Geräte wurde in Freiburg-Esch (Landesstraße 111) angebracht. Dieser Standpunkt ist sinnvoll, da es in den letzten Jahren zwischen Balje und Freiburg auf diesem Teilstück der L 111 mehrere gravierende Unfälle mit Schwerverletzten und Todesfällen gab. Im Februar diesen Jahres wurde eine junge Frau (26 Jahre) in Folge eines Unfalls mit anschließender Fahrerflucht gefährlich verletzt. Im Mai letzten Jahres starben dort sogar fünf junge Erwachsene nach zwei Verkehrsunfällen.
Ein weiterer Blitzer in Sauensiek an der Landsraße 130
Die zweite Gerät wurde in Sauensiek (Landstraße 130) installiert. Die Polizei registrierte in den letzten Jahren bei Geschwindigkeitskontrollen zum Teil erhebliche Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt. Mehrere Raser fuhren mit zum Teil mehr als 100 km/h durch den Ort und wurden dabei geblitzt. Da diese enorme Geschwindigkeitsüberschreitung andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Schüler, in Gefahr bringt, musste der Landkreis hier schnell Abhilfe schaffen.
Innovativer Drehmechanismus zur umfassenden Kontrolle
Der Vorteil der beiden neuen Blitzer liegt darin, dass sie durch einen Drehmechanismus die Geschwindigkeit der vorrüberfahrenden Fahrzeuge auf beiden Staßenseiten messen können. Blitzer mit dieser Funktion wurden bereits erfolgreich an der Landesstraße 127 (Apensen nach Buxtehude) und am Elbdeich (Kreisstraße 39) in Hinterbrack eingesetzt.
Ziel: Verkehrunfälle durch Raserei reduzieren
Im Stadener Landkreis wird es nach Inbetriebnahme der beiden neuen Anlagen dann 12 fest installierte Geschwindigkeitsmesser und zwei mobile Geräte geben. Die Kreisverwaltung gab bekannt, dass man durch die engmaschige Überwachung des Verkehrs die Zahl der Raser und damit auch die Zahl der durch Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit entstehenden Unfälle vermindern wolle.
Einnahmen für einen guten Zweck
Der Landkreis Stade investiert insgesamt 10 Prozent der Einnahmen aus den stationären Blitzern in Maßnahmen für einen guten Zweck, wie beispielsweise das “Schutzengel-Programm” und die Weitergabe von Reflexionswesten an Schulkinder.
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