Hier findest du alle Berichte aus dem September

Neu: Blitzer in Afghanistan

Posted by RadAlert | Posted in Skurriles | Posted on 28-09-2009

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Die Bild hat gerade einen Artikel veröffentlicht, den wollte ich zu Beginn nicht glauben. Doch es scheint wirklich zu stimmen: In Afghanistan, einem Land, das wir nun eher mit Ziegenherden als mit schnellen Autos wie Porsche, Mercedes, BMW oder Audi in Verbindung bringen, wird seit Neuestem geblitzt!

Blitzer nun auch in Afghanistan

Jeder Soldat muss also seit Kurzem damit rechnen, dass er, sofern er zu schnell gefahren ist, ein Knöllchen zugeschickt bekommt. Dieses wird dann wohl nicht nach Deutschland, sondern in die jeweilige Einheit geschickt. Eigentlich ganz toll, denn so bekommt der Begriff “scharf geschossen” in Afghanistan endlich einmal eine andere Bedeutung, doch scheint es auf den ersten Blick schon ein wenig seltsam, warum die Deutschen sich nun auch um die Geschwindigkeitsübertretungen seiner Bundeswehrsoldaten in Afghanistan kümmert.

Michael Friedmann, deutscher Rechtsanwalt, Politiker und Fernsehmoderator, der selbst in Mazar-e-Sharif gewesen ist, berichtete angeblich davon, dass ein Soldat ihm selbst von seinem Blitzer-Erlebnis erzählte. Ein ARD-Korrespondent bestätigte ebenfalls die neuen Praktiken, er hat erfahren, dass ein Soldat in Mazar-e-Sharif für seine Raserei 300 Euro Bußgeld zahlen musste. Im Vergleich: Wäre der Soldat in Deutschland genauso viel zu schnell gefahren, so hätte er nur ein Zehntel davon bezahlen müssen.

Ziemlich ungerecht, möchte man jetzt sagen. Doch wieso ist das Bußgeld in Afghanistan so hoch? Die Bild fragte bei Reinhold Robbe, den Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, nach, warum die Strafen in Afghanistan so immens hoch sind: „Schnelles Fahren wirbelt Staub auf. In Kabul besteht der zu einem sehr hohen Prozentsatz aus Fäkalien. Das kann in hohem Maße gesundheitsgefährdend sein. Außerdem befinden sich im Camp Marmal im Schnitt rund 2.500 Soldaten auf einer Fläche von ein mal zwei Kilometer mit dichtem Straßennetz. Ohne Regeln käme man da natürlich nicht klar.”

Liebe Soldaten in Afghanistan, ihr werdet auch in keinster Weise verschont! Zwar werden die anfallenden Punkte nicht in Flensburg registriert, doch wäre es wahrscheinlich doch sinnvoll, sich den kostenlosen euch schnell den Radarwarner RadAlert präventiv auf euer Smartphone zu installieren!

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Die sieben erfolgreichsten Blitzer in Düsseldorf

Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Blitzerland | Posted on 25-09-2009

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Passend zur Meldung über die Schattenblitzer im Rheinufertunnel in Düsseldorf, kann ich euch heute noch, dank express.de , eine Top 7 Blitzerliste aus Düsseldorf bieten:

    Die Spitze unserer Blitzerliste führt mit Platz 1 die Blitzeranlage auf der A 44 an. Hier wurden im Zeitraum 01.01.09 – 15.09.09 24.231 Raser und 1.179 Führerscheine eingezogen.
    Auf Platz 2 schafft es der Südring. Dort gibt es zwei Blitzer, einen vor dem Südfriedhof und einen in Richtung Neuss vor der Südbrücke. Der erste konnte 15.259 Raser und der zweite 3.972 Raser überführen, dabei wurden 27 Führerscheine abgenommen.
    Platz 3 belegt der Blitzer Auf‘m Hennekamp, stadtauswärts vor der Gurlittstraße positioniert. Hier wurden 5.762 Schnellfahrer ertappt, davon mussten 89 Fahrer ihren Führerschein abgeben.
    Den vierten Platz belegt die Münchener Straße. Hier wurden hinter der Kreuzung Ickerswarder Straße 2.183 Fahrer beim zu schnellen Fahren erwischt, 8 Führerscheine wurden abgenommen.
    Weit weniger wurde auf den letzten drei Plätzen geblitzt. Platz 5 belegt mit 412 Rasern die St.-Franziskus-Straße, Platz 6 mit 193 Verstößen das Werstener Feld und Platz 7 mit 117 Rasern die Dreherstraße.

Zu den Top 5 Blitzanlagen zur Rotlichtüberwachung gehören die Ampelblitzer Nordstern, Seestern, Herzogstraße, Brehmplatz und Freiligrathplatz. Diese fünf Blitzanlagen kosteten 2009 bereits 1.823 Fahrern den Führerscheine.

Also Augen auf beim Fahren, Fuß weg vom Gaß und zur Sicherheit den Blitzerwarner RadAlert aufs iPhone installieren.

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Düsseldorfer Rheinufertunnel bekommt Schwarzblitzer

Posted by Franz | Posted in Blitzerland | Posted on 25-09-2009

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Rheinufertunnel Düsseldorf in zukunft mit Schwarzblitzern Herzlichen Glückwunsch, Düsseldorf! Auch du bekommst nun endlich den allzeit beliebten Schattenblitzer, auch liebevoll “Schwarzblitzer” genannt. Wir können die Tage schon fast an unseren Händen abzählen, Anfang Oktober soll es so weit sein. Nach der Installation im Münchner Richard-Strauss-Tunnel sollen nun auch im Rheinufertunnel in Düsseldof zwei Starenkästen pro Fahrtrichtung aufgebaut werden. So weit wir die Information haben, wurden bereits sowohl die Blitzer als auch die Induktionsschleifen installiert.

Für alle, die noch nicht wissen, was das besondere an den Schattenblitzern ist: die Blitzer sind mit dem blosen Auge kaum erkennbar! Das bedeutet, dass Raser in dem Moment in dem sie erwischt werden, nicht wissen, dass sie erwischt wurden. Ergo, der “Lerneffekt” bleibt vollkommen aus. Und genau diese Tatsache verärgert die meisten Autofahrer.

Herbert Windhövel, Referent vom Verkehrsdezernenten Leonhardt, begründet die Blitzer folgendermaßen: “Im Tunnel hat es viele schwere Unfälle wegen zu hohen Tempos gegeben. Deshalb wird jetzt gemessen”. Doch die Stadt gibt den Rheinufertunnel-Fahrern noch ein kleines Zuckerle. Die Stadt erhöht die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h wurde auf 70 km/h, zudem sollen Warnschilder aufgebaut werden, die auf die neuen Blitzer aufmerksam machen sollen. So soll wahrscheinlich präventiv gegen die ersten Beschwerden vorgegangen werden.

Da jeden Tag ca. 50.000 Autos durch den Rheinufertunnel fahren, kann man davon ausgehen, dass sich die anfängliche hohe Investition sehr schnell amortisiert haben wird. Im Jahr 2008 hat die Stadt Düsseldorf 5,8 Mio Euro dank Buß- und Verwarngelder eingenommen, dank 176.000 Autofahrer.

Wer also 2009 nicht zu den neuen Rheinufertunnel-Blitzeropfern gehören möchte, sollte den Fuß vom Gaß nehmen und schon zu Tunneleinfahrt seine Geschwindigkeit überprüfen. Ausrollen kann böse ins Auge gehen…

Update 29.09.09:

Nun ist es wohl offiziell: In einer Pressemitteilung wird bekannt gegeben, dass die Schattenblitzer in der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober im Rheinufertunnel in Betrieb gehen werden.

Also, liebe Düsseldorfer, immer schön anständig fahren – und den Radarwarner RadAlert aufs Smartphone installieren ;)

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Videoüberwachung nun verboten?

Posted by Franz | Posted in Recht | Posted on 25-09-2009

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Ist Videoüberwachung im Straßenverkehr zur Überprüfung der Abstände und der Einhaltung der Geschwindigkeit erlaubt oder nun doch verboten? Dies ist eine zentrale Frage, die aktuell in vielen Medien gestellt wird. Um die Frage richtig beantworten zu können muss man sich das Urteil des Bundesverfassungsgericht vom 11.08.09 genauer betrachten. Dieses besagt, dass Verkehrsüberwachungen mit Videokameras ohne konkreten Verdacht gegen das informationelle Selbstbestimmungsrecht verstößt und nur auf Basis eines Gesetzes eingeschränkt werden dürfe.

Verkehrsüberwachung
Der Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert betont gegenüber Auto-Motor-Sport, die Verfolgung von Abstands- oder Tempodelikten mit Videotechnik ohne jeden Anlass habe derzeit keine verfassungskonforme Basis. Deshalb liefen “die Länder Gefahr, dass ihnen die Bußgeldbescheide reihenweise von Gerichten zerschossen werden, wenn sie keine rechtlichen Konsequenzen ziehen”.

Der Deutsche Anwaltverein hat auf das Urteil Folgendes gesagt:


„Nach Ansicht des Deutschen Anwaltvereins müssen alle Geschwindigkeitskontrollen mittels Video in der Bundesrepublik Deutschland sofort eingestellt werden. Dies ergebe sich aus einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts am 11.08.2009, in dem solche Videokontrollen in Mecklenburg-Vorpommern für unzulässig erklärt worden sind. Das Gericht hatte ausgeführt, dass es an einer Gesetzesgrundlage fehle. Nach Information des Deutschen Anwaltvereins finden solche automatisierten Video-Geschwindigkeitsmessungen auch in anderen Bundesländern statt, ohne dass es dafür ein entsprechendes Landesgesetz gibt. Nach der Entscheidung des höchsten deutschen Gerichts reiche es nicht aus, dass diese Kontrollen auf Erlasse bzw. Richtlinien der jeweiligen Fachministerien gestützt werden.“

Die in dem vom Bundesverfassungsgericht verhandelten Fall verwendete Videotechnik VKS des Herstellers Vidit ist aufgrund vieler Faktoren (Genauigkeit, Bedien- und Auswertefreundlichkeit) bei der Polizei beliebt. Bundesländern wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bremen und Sachsen nutzen Geräte des Herstellers Vidit. Laut Hersteller sind 44 VKS-Systeme in Polizeihand, nach Informationen aus Polizeikreisen sind bundesweit insgesamt etwa 70 Anlagen im Einsatz.

Allem zum Trotz geht Bayern davon aus, dass das im Freistaat eingesetzte Videosystem JVC-Piller rechtlich zulässig ist und deshalb auch Bußgeldbescheide rechtens sind. “Die Brückenkameras dienen lediglich als verlängertes Auge der Polizisten vor Ort”, sagt Holger Plank, Sprecher des bayerischen Innenministeriums. Der Verkehr werde zwar gefilmt und in Echt-Zeit in den Dienstwagen übertragen, allerdings löst eine am Straßenrand postierte Identifizierungskamera erst dann aus, wenn die Beamten den Verdacht haben, dass ein Verkehrsverstoß vorliegt.

Fragt man Rechtskanzleien nach ihrer Einschätzung, so empfehlen diese auf alle Fälle, die Rechtslage im Detail überprüfen zu lassen.

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Angst vor Blitzer-Klau verhindert zukünftige Radarkontrollen

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland | Posted on 24-09-2009

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Bensberg gibt nach! Weil die Stadt befürchtete, dass ihr Blitzer gestohlen wird, haben sie ihn erst garn nicht aufgestellt, geplant war er in der Reginharstraße.

Kennst du noch die Fernsehbilder von den streikenden Franzosen? Die einen, die ihre Chefs entführten oder die anderen, die gedroht haben ihre Firma in die Luft zu jagen? Ein ähnliches Bild muss sich wohl in Bensberg gezeigt haben.

Hans-Georg Wolf, zuständig für die mobilen Blitzer, berichtete, dass an der Reginharstraße in Bensberg nicht geblitzt werde, obwohl es sich dort eindeutig um einen Gefahrenschwerpunkt handelt und sich auch schon etliche Anwohner beschwert haben: „Beim Aufbau der Anlagen zeigten einige Personen sehr deutlich, was sie von der Anlage hielten.“ Da also nichts riskiert werden wollte, wurde die Blitzeranlage erst gar nicht aufgebaut. Die Sorge um das Wohlergehen der Blitzer-Anlage war somit größer als die um die Bürger…

Das Problem an der neuen Technikologie ist, dass Blitzgerät und Auswertungstechnik voneinander getrennt sind. So können die Mitarbeiter den Blitzer nur schlecht oder gar nicht kontrollieren.
Herr Wolf erklärte, dass auch andere Städte ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Für Schlagzeilen sorgte der „Blitzerklau“ in Würselen bei Aachen. Dort wurde der Polizei ganz dreist eine komplette Radaranlage gestohlen. Die Beamten saßen in ihrem Dienstwagen, der unweit des Radars auf einer Brücke geparkt war. Ein Unbekannter hielt mit seinem Auto neben der Radaranlage an, stieg aus, löste das Kabel und packte das Gerät komplett in seinen anscheinend recht geräumigen Kofferraum. Da die Beamten keinen direkten Sichtkontakt zu dem Gerät hatten, bemerkten sie den Diebstahl erst, als die Verbindung gekappt wurde. Als sie nach dem Rechten sehen wollten, war der Blitzer-Dieb schon über alle Berge. Der Schaden belief sich damals auf ca. 60.000 Euro. Und die mussten erst einmal wieder eingeblitzt werden!

Blitzer in Kofferraum
Die Blitzergeräte der Stadt Bensberg (inkl. einen Mitarbeiter) werden bei der Firma Radarrent gemietet, von der wir erst berichtet haben. Nach Schätzungen des Kämmerers Jürgen Mumdey verdient die Stadt jährlich um die 100.000 Euro dank des Blitzergeschäfts.

Und die Moral aus der Geschicht? Blitzer aufstellen lohnt sich nicht!

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Miet dir deinen eigenen Blitzer!

Posted by Franz | Posted in Technik | Posted on 22-09-2009

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Was war deine letzte Themen-Party? Disco, Schlager oder geht es dann doch in die Richtung Harry Potter? Wie wäre es für das nächste Mal mit einer Blitzer-Party? Nein, damit meine ich nicht die lustigen Busen-Blitzer, die in letzer Zeit immer häufiger auf dem Oktoberfest gesichtet werden,  sondern die Blitzer, die bei der Messung der Geschwindigkeit eingesetzt werden (obwohl… ;) ). Ich bin über eine Firma gestoßen, die Verkehrsüberwachungsgeräte vermietet. Kein Scherz! Die Firma heiß Radar Rent und wurde bereits 1991 in Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) gegründet, anscheinend ist sie schon recht erfolgreich, da sie aktuell über Zweigstellen in Hamburg, Dresden und Berlin verfügt.

Was macht diese Firma? Radar Rent ist ein Dienstleister für Geschwindikeitsmessungen, Filmentwicklung, Verkehrszählung und Verkehrserziehung, der die Behörden in ihrem Arbeitsalltag unterstützt. Dabei vermietet Radar Rent drei verschiedene Blitzer-Techniken: Traffipax speedophot (TPH-S), ESO Einseitensensor (ES3.0) und Leivtec.

Der Traffipax speedophot gehört zu den “Klassikern” unter den Messgeräten, da er universal einsetzbar ist. Der Blitzer kann sowohl im Fahrzeug, zum Beispiel den beliebten Kombi, untergebracht werden, als auch in einem Messcontainer am Straßenrand.

Der Traffipax-BlitzerBildquelle: http://rurradar.de

Der ESO Einseitensensor ist aufgrund seines Aufbaus besonders für den Einsatz in engen Kurven und an Leitplanken auf der Autobahn geeignet. Da es sich bei dem Blitzer um ein “passives Gerät” handelt, kann dieser nicht von herkömmlichen Radarwarnern geortet werden. Eine Ausnahme ist hier selbstverständlich der Radarwarner RadAlert von Sixt.

Einseitensensor ES31 Miet dir deinen eigenen Blitzer!

Bei dem Leivtec handelt es sich um eine Blitzeranlage, die nahezu überall einsetzbar ist, man könnte sagen, es ist der Allrounder unter den Geschwindigkeitsmessanlagen. Mit einem Sensor, der sich sich unter einer Art Videokamera befindet, kann die Geschwindigkeit des herankommenden Autos aus jeder Position gemessen werden. Das Messgerät ist leicht und kompakt, so dass es einfach und unkompliziert auf- und abgebaut ist, ein schneller Positionswechsel ist somit leicht möglich.

Der Leivtec-Blitzer

Die Firma hat sich anscheinend zum Auftrag gemacht, das perfekte Blitzerfoto zu machen. Seit Januar 2007 ist der Dienstleister offiziell autorisierter Vertriebspartner der Firma eso GmbH in Tettnang am Bodensee. “Die Zeiten von nicht erkennbaren Fahrerfotos ist damit ein für allemal vorbei”, sagt RadarRent Verkehrsmesstechnik-Chef Peter Lattmann.

Wir sind gespannt. Die Blitzer-Community rund um RadAlert freut sich stets auf neue Herausforderungen!

Übrigens: Leider können Privatpersonen doch keine Blitzer mieten…

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Blitzer-Interview mit dem Ordnungsamtsleiter Nordsachsens

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland | Posted on 21-09-2009

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Blitzer unter TarnnetzIn der Torgauer Zeitung habe ich ein Interview mit Hannes Markert, Ordnungsamtsleiter im Landratsamt Nordsachsen, gefunden, der Stellung zu den Blitzeraktivitäten und Blitzereinsatzorten in seiner Region bezieht. Hintergrund: Eine Leserin des Tageblatts wurde auf einer geraden Strecke zwischen den Orten Beckwitz und Sitzenroda geblitzt und konnte nicht nachvollziehen, warum genau dort ein Blitzer aufgestellt wurde. Nun gut, die Dame war wahrscheinlich nicht die einzige, die zu schnell gefahren ist, deswegen machte der Blitzer höchstwahrscheinlich schon Sinn, doch schön, dass sich die Zeitung die Mühe macht, nachzufragen.

TZ: Wie viele feste und wie viele mobile Blitzer setzt das Landratsamt derzeit im Kreisgebiet ein?
HM: Wir verfügen über keine stationären Messanlagen. Im Kreisgebiet kommen aber vier mobile Geschwindigkeitsmessanlagen zum Einsatz. Das sind zwei auf Lichtschrankenbasis und zwei Radarmessanlagen,
TZ: Wie viel Geld hat der Landkreis im vergangenen Jahr über Blitzeraktivitäten eingenommen?
HM: Die Bußgeldeinnahmen aus Geschwindigkeitsmessungen betrugen im Jahr 2008 für den Altlandkreis Delitzsch 750.000 Euro. Im Altlandkreis Torgau-Oschatz wurde dieser Bereich nicht von den übrigen Bußgeldeinnahmen separiert, sodass für dieses Territorium keine konkrete Zahl benannt werden kann.
TZ: Welche Kosten entstehen für den Kreis durch Blitzer-Einsätze?
HM: Grundsätzlich muss zunächst festgestellt werden, dass die Anschaffungskosten der für Geschwindigkeitsmessungen zum Einsatz gebrachten Trägerfahrzeuge, wie auch die der Messtechnik, erheblich sind. In der weiteren Folge entstehen Kosten für die vorzunehmenden Durchsichten beziehungsweise Wartungsarbeiten sowie erforderlicher Reparaturen und Austausch von Verschleißteilen. Des Weiteren entstehen Personalkosten durch den Einsatz der Messbediensteten sowie Kosten für die Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen und Personalkosten für die Bearbeitung der Bußgeldverfahren.
TZ: Wie werden die Standorte für mobile Blitzgeräte ausgesucht?
HM: Die Einordnung der Messstellen erfolgt in Abstimmung mit der PD Westsachsen nach folgenden Kriterien: Dreißiger-Zonen, Schulweg oder direkter Einzugsbereich einer Schule nach Schulwegplan, Unfallschwerpunkte beziehungsweise Gefahrenschwerpunkte und Prävention. Letzteres könnte im Fall der Leserin eine Rolle spielen. An einem solchen Standort könnte es dazu beitragen, Unfälle wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen zurückzudrängen.
TZ: Warum werden mobile Blitzer in letzter Zeit unter Tarnnetzen versteckt?
HM: Durch die Messbediensteten des Landkreises Nordsachsen werden die mobilen Anlagen nicht unter Tarnnetzen versteckt. Eine derartige Verfahrensweise wird unsererseits abgelehnt. Primäre Aufgabe ist die Präventionsarbeit.

Ein herzliches Dankeschön an die Torgauer Zeitung und an Herrn Markert, nun wissen auch wir bescheid!

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Polizei löscht Blitzerfotos ausländischer Fahrzeughalter

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland | Posted on 21-09-2009

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Blitzer, na und? Laut Informationen der Märkischen Oberzeitung, müssen Autofahrer aus dem Ausland, die in Deutschland mit dem Auto zu schnell unterwegs sind, kaum mit Strafverfolgung rechnen. Betrachtet man die Monate Juni, Juli und August 2009, so konnten in Brandenburg 42.118 Geschwindigkeitsverstöße mit im Ausland zugelassenen Autos nicht geahndet werden. Die Zeitung hat diese Informationen vom Innenministerium in Potsdam erhalten. Setzt man diese Zahl der Verkehrsverstoße ins Verhältnis zu allen Geschwindigkeitsverstoßen in Brandenburg, so ergibt sich die erschreckend hohe Prozentzahl von 9,6. Das sind 9,6 Prozent Raser, die nicht für ihren Verstoß büßen müssen! Die ausbleibende Strafverfolgung wird laut Innenministerium mit den fehlenden Vollstreckungsvereinbarungen unter den Staaten begründet.

Eigentlich ziemlich ungerecht, muss man sich hierzulande als deutscher “Raser” denken. Ähnlich fühlt auch der Ministeriumssprecher Geert Piorkowski, der die Situation als unbefriedigend bezeichnet. Das Problem tritt vor allem bei Starenkästen oder Blitzerampeln auf, das bedeutet bei allen automatisierten Messungen. Hier werden die schönen Blitzerfotos unbearbeitet gelöscht, sobald es sich bei dem Fahrzeughalter um einen Halter aus dem Ausland handelt. Ausnahme: Österreicher und Niederländer, denn mit deren Ländern gebe es Vollstreckungsvereinbarungen. Wie kann man dem ganzen entgegenwirken? Nun, es sei möglich, ausländische Kraftfahrer nach einer mobilen Kontrolle mit einem Lasergerät sofort anzuhalten und abzukassieren. Da die Brandenburger Polizei jedoch nur wenige Videowagen besitzt (bitte merken ;) ), ist ein vermehrter Einsatzt auf den Autobahnen in dieser Art schwierig zu managen. “Das ist absolut unzureichend”, kritisiert Andreas Schuster, Chef der Gewerkschaft der Polizei in Brandenburg. “Nicht nur die deutschen Autofahrer, auch die Polizisten sind frustriert, wenn polnische Fahrer mit Tempo 120 durch eine Baustelle rasen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.” Da gerade auf Autobahnen Raser in der Regel nicht sofort angehalten werden können, steige dort durch das ungestrafte Rasen das Sicherheitsrisiko.

Blitzer auf der Autobahn

Die Polizei steht nicht alleine mit Ihrer Kritik, auch der ADAC bemängelt die fehlenden Vereinbarungen. “Da entsteht der Eindruck: In Deutschland kannst du machen, was du willst”, so der ADAC-Rechtsexperte Maximilian Maurer. Doch auch in Deutschland gibt es genügend schwarze Schafe, die im Ausland ebenfalls diese Lücke im System ausnutzen würden, so Herr Maurer. Da die Rechtssysteme in den verschiedensten Länder einfach zu unterschiedlich sind, wird dieses Problem auch noch weiter in der Zukunft bestehen.

Update 24.09.09:

Laut Informationen des Brandenburger Tagesspiegel, will die Stadt nun im Alleingang den Druck auf diese Raser erhöhen. „Wir werden schon in Kürze damit beginnen, die Blitzerfotos für drei Monate im Zentralrechner der Zentralen Bußgeldstelle zu speichern“, kündigte der Ministeriumssprecher an. „Dann können wir bei manuellen Kontrollen darauf zurückgreifen und die Verwarnungs- oder Bußgelder nachträglich kassieren.“

Was dabei allerdings nicht vergessen werden darf, ist das eher sehr geringe Risiko bei einer manuellen Kontrolle überhaupt erwischt zu werden. Zur Zeit werden 90 Prozent aller Geschwindigkeitsübertretungen automatisch festgestellt. Dennoch: Brandenburg will unnachgiebig mit den Rasern sein. Während ein neues EU-Gesetz vorsieht, Strafen zwar europaweit, aber erst ab 70 Euro einzutreiben, will die Stadt Brandenburg hier keinen Untschied machen, schließlich müssen Autofahrer, die mit 20 Kilometern pro Stunde zu schnell unterwegs war, auch “nur” 30 Euro zahlen.

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Schattenblitzer werden immer beliebter – nun auch in Berlin

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland | Posted on 17-09-2009

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Nach dem Münchner Schattenblitzer im Richard-Strauß-Tunnel erhält nun auch Berlin endlich seinen eigenen Schattenblitzer! Nein, das ist untertrieben, Berlin erhält 18 Schwarz-Blitzer, die noch im ersten Vierteljahr 2010 im Autobahntunnel Britz installiert werden. Die Senatsverwaltung für Stadtverwaltung hat bestimmt. In naher Zukunft wird der Tunnel wohl so oder ähnlich aussehen:

Geisterblitzer im Richard-Strauss-Tunnel

Das besondere an den Schattenblitzern ist, dass sie, anders als herkömmliche Blitzer, mit Infrarotlicht arbeiten, das für das menschliche Auge quasi unsichtbar ist. Dass man geblitzt wurde, merkt man nur in den seltensten Fällen. Die Technik wurde speziell für Einsatzorte wie den Tunnel entwickelt, um gefährliche Blendeffekte zu verhindern. Dieses Vorgehen wird jedoch sehr stark von allen Seiten kritisiert, so auch von FDP-Verkehrsexperten Albert Weingartner. Durch eine derartige Technologie würden die Schwarz-Blitzer zu einem reinen Abzocker-Instrument, da ein erzieherischer Effekt entfalle. Der Raser merkt nicht, dass er überhaupt zu schnell gewesen ist und macht unter Umständen diesen Fehler mehrmals – bis er den Bußgeldbescheid mit schrecken öffnet. Derartige Vorfälle hatten wir bereits in München.

Insgesamt lässt sich die Stadt die Tunnelaufrüstung 1,49 Millionen Euro kosten. Höchstwahrscheinlich sind diese jedoch sehr gut angelegt, da sich die Investition sehr schnell wieder amortisieren wird.

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Blitzerfoto überführt Schlecker-Räuber

Posted by RadAlert | Posted in Skurriles | Posted on 15-09-2009

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Sie lernen es anscheinend nie, die Diebe! Nachdem ich euch bereits in einem anderen Beitrag von den Bierkasten-Dieben berichtet habe, wurden nun nach monatelanger Fahndung in Sachsen die zwei als “Schlecker-Räuber” gesuchten Männer gefasst.

Raubüberfall auf Schlecker

Die Bild berichtet davon, dass die beiden 37 und 32 Jahre alten Männer dank eines Blitzerfotos nun gefasst wurden. Wie blöd! Der zuständige Abteilungsleiter im Landeskriminalamt, Gerth Riemer, verkündete diese Festnahme heute in Dresden.

Die Männer sollen für eine Serie von Raubüberfällen auf Schlecker verantwortlich sein und dabei seit Februar 2008 rund 175.000 Euro erbeutet haben. Von den insgesamt 61 Fälle, die ihnen vorgeworfen werden, könne man den beiden bereits jetzt 12 Raubüberfälle nachweisen, in den übrigen werde noch ermittelt. Gegen beide Männer wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.

Und ich gehe davon aus, dass die beiden rasenden Diebe den Strafzettel für zu schnelles Fahren ebenfalls bezahlen müssen… Wirklich dumm gelaufen!

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