Schattenblitzer werden immer beliebter – nun auch in Berlin
Geschrieben von RadAlert | Geschrieben in Blitzerland | Geschrieben am 17-09-2009
Tags:Berlin, Britz, Geisterblitzer, München, Richard-Strauß-Tunnel, Schattenblizter
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Nach dem Münchner Schattenblitzer im Richard-Strauß-Tunnel erhält nun auch Berlin endlich seinen eigenen Schattenblitzer! Nein, das ist untertrieben, Berlin erhält 18 Schwarz-Blitzer, die noch im ersten Vierteljahr 2010 im Autobahntunnel Britz installiert werden. Die Senatsverwaltung für Stadtverwaltung hat bestimmt. In naher Zukunft wird der Tunnel wohl so oder ähnlich aussehen:

Das besondere an den Schattenblitzern ist, dass sie, anders als herkömmliche Blitzer, mit Infrarotlicht arbeiten, das für das menschliche Auge quasi unsichtbar ist. Dass man geblitzt wurde, merkt man nur in den seltensten Fällen. Die Technik wurde speziell für Einsatzorte wie den Tunnel entwickelt, um gefährliche Blendeffekte zu verhindern. Dieses Vorgehen wird jedoch sehr stark von allen Seiten kritisiert, so auch von FDP-Verkehrsexperten Albert Weingartner. Durch eine derartige Technologie würden die Schwarz-Blitzer zu einem reinen Abzocker-Instrument, da ein erzieherischer Effekt entfalle. Der Raser merkt nicht, dass er überhaupt zu schnell gewesen ist und macht unter Umständen diesen Fehler mehrmals – bis er den Bußgeldbescheid mit schrecken öffnet. Derartige Vorfälle hatten wir bereits in München.
Insgesamt lässt sich die Stadt die Tunnelaufrüstung 1,49 Millionen Euro kosten. Höchstwahrscheinlich sind diese jedoch sehr gut angelegt, da sich die Investition sehr schnell wieder amortisieren wird.
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Die Schattenblitzer finde ich sehr notwendig und nützlich. Meiner Meinung nach sind sie eine Erleichterung. Mal sehen… LG
Das Blitzer von Autofahrern nicht gern gesehen werden ist irgendwie ja auch verständlich. Dass einem nun aber mit dieser neuen Technologie die Möglichkeit genommen wird, aus seinen Fehlern (nicht jeder ist ein notorischer Raser) im Moment der Geschwindigkeitsübertretung etwas zu lernen, missfällt mir. Wenn Wochen später der Punktewisch im Briefkasten liegt, ärgere mich doch nur über die “Abzocke” und kann mich vermutlich nicht mal mehr daran erinnern wo genau oder warum ich zu schnell war… Ich denke damit fallen Sich die Herren Entscheider selbst in den Rücken, schließlich werden Blitzer seit Jahren nicht als städtische Einnahmequelle sondern als erzieherisches Mittel verkauft. In Kombination mit Unfallstatistiken zu Gefahrenschwerpunkten, läuft es doch wird auf Abzocke hinaus.
80 km/h ist einfach mal zu langsam für die Stadtautobahn, wenn sie 100 km/h machen würden wär das ok, und wer dann noch schneller will ist eben selber schuld wenn er geblitz wird.
aber wer fährt denn schon 80 ? da denkt man ja man parkt ein !!!
und das kein blitz mehr raus kommt weil sich autofahrer sonst erschrecken ist ja wohl der größte schwachsinn überhaupt, dann dürfte ja auch nachts auf landstraßen nicht mehr geblitzt werden !!!!
Es gibt in Berlin neuerdings viele vierspurige Straßen, in denen nun nur noch 30 km/h gefahren werden darf. Das wird auch fast täglich überwacht. LG …
Das ist die reinste Abzocke!!! Wie oft passiert es, das man ganz normal unterwegs ist, und schaut ja nicht ständig auf den Tacho, nach einer weile guckt man mal runter und sieht, “oh, bin zu schnell”, in dem Moment hat er schon ausgelöst. Kann man dass Vorsatz nennen? Den danach wird ja berechnet. Man zahl dann noch die Bußgelder und auch noch die Bearbeitungsgebühr. Also wenn das eine Erzieherische Maßnahme ist, warum dann die Bearbeitungsgebühren? Werden die Beamten nicht bereits von Steuergeldern Bezahlt?
Wenn es wirklich keine Einnahmequelle für den Staat ist, dann sollen die doch die Gelder an Hilfsorganisationen Spenden. Dann kommen nicht so schnell neue Blitzer dazu, und auch die Erhöhung der Bußgelder wird auch nicht mehr von Nöten sein. Es gibt schließlich genug Polizisten, die sollten dann eben Kontrollen durchführen, und die Rausfischen, die Vorsätzlich rasen.
Hochachtungsvoll.
Anton