Posted by Franz | Posted in Allgemein, Blitzerland, Recht | Posted on 03-05-2010
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Was sollen wir nun glauben? Sind Blitzer-Fotos nun legal oder illegal? Aktuell kursieren wieder an vielen Stellen diverse Berichte über Raser, deren Blitzer-Fots vor Gericht nicht für rechtsgültig anerkannt wurden. Der aktuellste Bericht ist auf Focus online zu lesen.
Hierbei ging es um einen Fall aus dem sächsischen Eilenburg. Hier hat das Amtsgericht am 16. März das Verfahren gegen einen rasenden Taxifahrer eingestellt, da das Beweißfoto aus der mobilen Blitzanlage dessen „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ verletzt hatte…
Was soll man dazu sagen? Kreativität siegt?!? Oder man muss nur dreist genug sein?!? Was auch immer. Letztendlich scheint es sich unterm Strich zu lohnen, seinen Bußgeldbescheid einfach einmal anzufechten…
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Die Bild-Zeitung hat wieder einmal aufgedeckt! Es scheint so, als wären die zwei neuen Blitzer auf dem Carolaplatz in Dresden aktuell nur Phantom-Blitzer. Also Blitzgeräte, die von der Polizei dazu eingesetzt werden, Raser zu blitzen, diese aber nicht strafrechtlich weiter verfolgen. Bei den Testgeräten handelt es sich anscheinend um Geräte von der Löbauer Blitzerfirma VDS Verkehrstechnik. Die digitalen Blitzer kommen dabei ohne Film aus, speichern allerdings die Bilder auf einem Chip und senden diese per Funk zur Bußgeldstelle. Laut Bild-Zeitung versichert Detlef Sittel, Sprecher von Ordnungsbürgermeister, dass im Testbetrieb keine Ordnungswidrigkeiten erfasst und geahndet werden.
Mit den beiden Testgeräten überwacht die Stadt Dresden die Links-Abbieger-Spuren von der Carolabrücke und die Geradeaus-Spuren aus der Wigardstraße.

Bildquelle: www.bild.de, Foto: Bruno Satelmajer
Die Blitzerentwickler hoffen nach einem Praxistest von etwa einem Jahr auf die amtliche Zulassung durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt. Erst dann dürfen die neuen Digital-Blitzer auch bundesweit eingesetzt werden. Doch so lange will die Stadt anscheinend nicht warten. Wie die Zeitung weiter erfuhr, sollen vorübergehend zugelassene Kameras in den Blitzkästen abkassieren, da sonst die Autofahrer die Testblitzer nicht ernst nehmen würden…
Nun gut. Ich würde einfach einmal vorschlagen, dass sich ein Freiwilliger für den Praxistest meldet. Mutige vor! Ich freue mich auf euer Feedback…
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Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Blitzerland | Posted on 31-03-2010
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Ich liebe die Bild für Ihren Tratsch und Klatsch! Wo sonst erfährt man, dass der Chef der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) Jürgen Fenske am Steuer seines Dienstwagens selbst geblitzt wurde?
Es geschah am Freitag den 19.02.2010, 17:53 Uhr auf der A2 Richtung Hannover auf Höhe Bielefeld-Lämershagen. Jürgen Fenske war anscheinend auf dem Weg zum Geburtstag seiner Frau in Kiel als ihn der Blitzer mit Tempo 145 km/h bei erlaubten 100 km/h erwischt hat. Nun muss Fenske mit 3 Punkte, 160 Euro Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot büßen. Doch letzteres wird bei ihm wohl nicht so tragisch sein, er kann ja noch auf seinen Fahrer zurückgreifen.
Gegenüber der Bild Zeitung sagte Fenske kleinlaut: „Es sind meine ersten Punkte in der Verkehrssünderdatei.“
Übrigens: Eigentlich hätte Jürgen Fenske den Blitzer schon kennen können, denn der Promi-Blitzer am Bielefelder-Berg überführt jede Woche ca. 5.000 Geschwindigkeitssünder und leistet so Einnahmen für die Stadt in Millionenhöhe.
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Erst gestern berichtete die BILD Zeitung, dass die Polizei in Sachsen einiges zu tun hatte. Grund: Die Polizisten mussten alle ProViDa-Kameras aus ihren Streifenwagen ausbauen. Die Technik ist offenbar nicht zugelassen. Hui, wie peinlich!
Doch die Pannenstrecke bei der Polizei Sachsen hört nicht auf. Nun wollten die Polizisten wieder auf ihre herkömmlichen Blitzer für den Straßenrand zurückgreifen, doch der weitverbreitete Blitzer ESO-ES 3.0 hat anscheinend einen Softwarefehler und sorgt so für fehlerhafte Messergebnisse.
Laut Bild Zeitung informierte der Hersteller die Polizei, Städte, Gemeinden über diesen Zustand. Betroffen sind auch Messungen aus 2009 und 2010. Der Verkehrsanwalt Nils Hulinsk sagte gegenüber BILD: „Auf dem Blitzerfoto ist nicht der gesamte Messbereich sichtbar. Es könnte also auch ein anderes Fahrzeug geblitzt worden sein.“
So auch bei einem Kläger aus Leipzig. Er fuhr auf der A72 bei Zwickau angeblich 41 km/h zu schnell (erlaubt sind 100 km/h). Die Strafe: 160 Euro, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot. Der angebliche Raser klagt nun dagegen, sein Prozess ist für Mai angesetzt.
Wenn ihr also in der Vergangenheit mit einem Blitzer ESO-ES 3.0 geblitzt worden seid solltet ihr es euch unter Umständen überlegen, dieses Urteil anzufechten…
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Ein lieber Kollege hat mich auf die folgende Geschichte aus Frankreich aufmerksam gemacht.
Vergangenen Mittwoch veröffentlichte die Pariser Polizei, dass sie ein und den selben Autofahrer 206 Mal mit zu hohem Tempo geblitzt haben. Armer Pechvogel! Vor allem, weil er dabei 11 Mal mit dem Handy am Ohr erwischt wurde…
Nun werden dem Sünder 450 Punkte im französischen Zentralregister für Verkehrssünder abgezogen. Aber stopp! Das geht gar nicht. Denn: Das französische Zentralregister hat nicht mehr als zwölf Punkte. Der Fahrer hat im Übrigen auch nur noch ein Guthaben von zwei Punkten um seinen Führerschein behalten zu dürfen. Also drohen dem Raser nun ein Führerscheinentzug von bis zu drei Jahren und nach Summierung aller Strafzettel eine Geldstrafe in Höhe von mehr als 15.000 Euro.
Übrigens: Die französischen Behörden hatten den Fahrer über die Mietwagenfirma im benachbarten Luxemburg ausfindig gemacht, auf die das Auto zugelassen ist. Was lernen wir daraus? Auch wenn man sich 206 Mal mit einem Mietwagen blitzen lässt, die Polizei kann einen irgendwie dann doch immer wieder überführen…
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Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Skurriles | Posted on 23-02-2010
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Bitte entschuldigt, dass wir uns so lange nicht mehr gemeldet haben. Ich hätte das neue Jahr gerne mit dem kurzen Mainzelmännchen-Blitzer-Spot begonnen, doch leider wurde ich im Netz noch nicht fündig. Aus diesem Grund muss nun der englische Starenkasten herhalten. Wir haben euch ja bereits die deutsche Version des Starenkasten-Vogelhäuschen gezeigt. Nun bin ich über eine englische Version gestolpert, die möglicherweiße auch bald in Deutschland vertreten sein wird.

Bill Angus ist ehemaliger Polizist und dachte, dass diese Idee helfen könnte, weitere Geschwindigkeitsüberschreitungen ohne aufwendige Polizeikontrollen zu vermeiden.

Also Augen auf im Straßenverkehr, vielleicht seht Ihr ja bald den englischen Starenkasten im deutschen Straßenverkehr.
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Posted by RadAlert | Posted in Allgemein | Posted on 21-12-2009
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Das RadAlert-Team wünscht euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Passt auf euch auf und lasst es euch gut gehen!

Übrigens, wir waren bereits 2009 artig: Wir sehen uns ab dem 12.01.10 wieder!
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Nachdem ich euch schon von unserem umfangreichen iPhone Update geschrieben habe, muss ich euch natürlich auch von unserem gestrigen Update für Android und Blackberry erzählen. Zwar fällt dieses nicht ganz so groß aus wie beim iPhone, aber ich nehme diese zum Anlaß, unseren neuen Blitzertyp “Blitzgefahr” einzuführen.
Blitzgefahr wird das neue Icon für Orte sein, an denen häufig geblitzt wird. Dies könnte zum Beispiel ein Autobahnabschnitt sein, auf dem regelmäßig alle 2 Wochen geblitzt wird. Ihr merkt, genau bei diesem Blitzertyp ist es wichtig, dass ihr eine genaue Beschreibung angebt, denn nur so profitieren auch die anderen Autofahrer von eurer Info!
Ich wünsche euch nun viel Spaß mit unseren neuen Updates und würde mich über eine positive Rezension im Store freuen
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Posted by Franz | Posted in Allgemein, Recht, Technik | Posted on 18-11-2009
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Schon vor längerer Zeit haben wir euch hier in unserem Blitzer-Blog den neuen Blitzer Poliscan von Vitronic vorgestellt. Dieser Blitzer wurde 2007 zugelassen und ist nicht nur optisch ansehbarer sondern auch dank der Lidar-Meßmethode auch intelligenter. So verspricht es zumindest der Hersteller.

“In nur einem Foto sind sowohl der Fahrerbereich, als auch das Kennzeichen sehr gut les- und auswertbar. Messwert, Zeugendaten, Ortszeit und andere Eingaben zu den Umgebungsbedingungen etc. sind integraler Bestandteil des digitalen Dokuments“. Diese geradezu penieble Erfassung führt zu “mehr Messgerechtigkeit und größerer Akzeptanz in der Öffentlichkeit.“
Doch das Messgerät PoliScan bekommt immer mehr Negativ-Presse. Es wird kritisiert dass er trotz Versprechungen nicht wirklich genau bestimmen kann, wer der Raser ist sobald sich mehr als ein Auto auf dem Bild befinden. Hintergrund zu dieser Vermutung ist die Tatsache, dass der PoliScan das Bild erst einige Meter nach der Messung schießt.
Erst vor Kurem wurde eine Autofahrerin vor dem Amtsgericht Dillenburg freigesprochen, weil das Gerät nach Aussage von vier Sachverständigen nicht auf sein korrektes Funktionieren kontrolliert werden konnte! Laut ADAC klagten allein dieses Jahr mehrere Zehntausend gegen Blitzerurteile, die auf Basis dieses Poliscans gefällt wurden.
Der auf Tempodelikte spezialisierte Anwalt Oliver Knapp aus Oberursel empfiehlt: „Einem jetzt betroffenen Bürger kann man aus anwaltlicher Sicht nur raten, Rechtsmittelbeschwerde einzureichen, wenn er mit PoliScan geblitzt wurde.“
Also Augen auf, wenn der nächste Blitzerbescheid in den Briefkasten flattert. Vielleicht kann man ja da noch etwas dran drehen…
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Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Technik | Posted on 04-11-2009
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Nachdem der Poliscan Säulenblitzer für immer mehr Aufregung sorgt, habe ich mir gedacht, dass ich ihm heute einen eigenen Beitrag widme. Was haltet ihr vom neuen Design dieser Säulenblitzer?

Auf der Seite des Herstellers Vitronic wird der Blitzer nahezu als modernes Kunstwerk angepriesen:
Vergessen Sie unansehnliche Starenkasten. Das VITRONIC-Säulendesign setzt neue Maßstäbe in der stationären Geschwindigkeitsmessung. Die Säule passt in jedes Landschaftsbild und ist vandalismusgeschützt. Unabhängig voneinander drehbare Segmente machen es möglich, dass mit zwei Messeinheiten in zwei unterschiedliche Richtungen überwacht wird.
Und als kleine Anmerkung am Rande kann ich von einem Kollegen erzählen, der tatsächlich in Böblingen beim Vorbeifahren dachte, dass es sich bei den neuen Säulenblitzern um neue Kunst-Skulpturen handeln würde. Dort hatte die Stadt laut Stuttgarter Nachrichten kräftig investiert und fünf neue Säulenblitzer aufgestellt. Prinzipiell wäre diese Assoziation eigentlich nicht schlecht, so würden alle Autofahrer staunend mit mäßiger Geschwindigkeit an dem Blitzer vorbei fahren. Ob das jedoch in der Tat wirklich so ist, wage ich zu bezweifeln.
Der neue Blitzer kann mit folgenden Merkmalen “überzeugen”:
- Vollautomatisches LIDAR-System (Die Lidar-Technik haben wir euch ja bereits erklärt!) mit digitaler Beweisführung
- Misst mehrere Fahrzeuge auf bis zu drei Spuren gleichzeitig
- Manipulationssichere, verschlüsselte Falldaten
- Keine straßenseitigen Einbauten notwendig, weder Schleifen, noch Sensoren oder Lichtschranken
- Ordnet Verstöße eindeutig zu
- Messeinheiten können aus der Säule herausgenommen und in andere Säulen eingesetzt werden
- Fahrzeugklassifikation für unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen
- Eichung vor Ort überflüssig
Also Achtung vor den High-Tech PoliScan Säulenblitzern! Die Zeiten haben sich geändert. Nun werden ALLE sichtbaren Fahrzeuge gleichzeitig erfasst und aufgenommen. Da ist es nun auch kein Problem mehr, wenn mehrere Fahrzeuge parallel oder dicht hintereinander fahren oder das Wetter so schlecht wie noch nie ist, der nahezu intelligente Blitzer ordnet alle Verstöße sicher zu und dokumentiert sie lückenlos. Laut Angaben des Herstellers beinhaltet jeder Beweismitteldatensatz sämtliche fallrelevanten Daten. “In nur einem Foto sind sowohl der Fahrerbereich, als auch das Kennzeichen sehr gut les- und auswertbar. Messwert, Zeugendaten, Ortszeit und andere Eingaben zu den Umgebungsbedingungen etc. sind integraler Bestandteil des digitalen Dokuments“. Diese geradezu penieble Erfassung führt zu “mehr Messgerechtigkeit und größerer Akzeptanz in der Öffentlichkeit.“
Damit könnte Vitronic in gewisser Weise Recht haben, denn wie oft hörte man in der Vergangenheit von der Ungenauigkeit der Radarkontrollen. Und wenn ich einmal geblitzt werden sollte, dann möchte ich schon wissen, dass dies zu Recht geschehen ist!
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