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Du wurdest in einer besonders lustigen oder obskuren Situation geblitzt?

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Mietwagen-Fahrer in Paris 206 Mal geblitzt

Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Blitzerfotos, Blitzerland, Skurriles | Posted on 04-03-2010

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Viva la France! Mietwagen-Raser dank Blitzer in Frankreich überführt

Ein lieber Kollege hat mich auf die folgende Geschichte aus Frankreich aufmerksam gemacht.

Vergangenen Mittwoch veröffentlichte die Pariser Polizei, dass sie ein und den selben Autofahrer 206 Mal mit zu hohem Tempo geblitzt haben. Armer Pechvogel! Vor allem, weil er dabei 11 Mal mit dem Handy am Ohr erwischt wurde…

Nun werden dem Sünder 450 Punkte im französischen Zentralregister für Verkehrssünder abgezogen. Aber stopp! Das geht gar nicht. Denn: Das französische Zentralregister hat nicht mehr als zwölf Punkte. Der Fahrer hat im Übrigen auch nur noch ein Guthaben von zwei Punkten um seinen Führerschein behalten zu dürfen. Also drohen dem Raser nun ein Führerscheinentzug von bis zu drei Jahren und nach Summierung aller Strafzettel eine Geldstrafe in Höhe von mehr als 15.000 Euro.

Übrigens: Die französischen Behörden hatten den Fahrer über die Mietwagenfirma im benachbarten Luxemburg ausfindig gemacht, auf die das Auto zugelassen ist. Was lernen wir daraus? Auch wenn man sich 206 Mal mit einem Mietwagen blitzen lässt, die Polizei kann einen irgendwie dann doch immer wieder überführen…

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Gericht nutzt forensische Anthropologen zur Identifizierung von Rasern

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerfotos, Recht | Posted on 23-11-2009

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Ein Bekannter von mir steckt aktuell in einer großen Blitzer-Klage. Dabei geht es um den Zustand, dass er nicht derjenige ist, der auf dem Foto zu sehen ist.

“Ich bin nicht der auf dem Foto”, hört das Gericht wahrscheinlich schon desöfteren von Autofahrern, die wegen zu schnellen Fahrens vor Gericht stehen. Ob der Richter dies anerkennt hängt wesentlich von der Qualität des Blitzerfotos ab. Seit Kurzem hört man desöfteren, dass Richter für ihre Urteilssprüche auch Gutachten von forensischen Anthropologen nutzen.

forensische Anthropologen überführen Raser

In einem Beispiel war ein Autofahrer in die Radarfalle am Bielefelder Berg gerast, dabei wurde er mit Tempo 169 statt 100 geblitzt.

Gegen das Bußgeld von 275 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot legte dieser sofort Widerspruch ein, da er nicht gefahren sei. Die zweifellos männliche Person auf dem Foto der Radaranlage war bartlos, trug Brille und Schirmkappe. Der Angeklagte erschien zu seinem Gerichtstermin, wer ahnt es nicht, mit Vollbart und ohne Brille. Doch dabei hat der Raser seine Rechnung ohne die forensische Anthropologin gemacht. Die Sachverständige hatte ihren Laptop, Drucker und Kamera dabei und machte gleich im Gerichtssaal ein Foto vom Angeklagten. Sie bearbeitete es am Computer und verglich dieses mit dem Blitzerbild. Danach sah es für den Raser nicht mehr gut aus. Es liesen sich deutliche Übereinstimmungen und Unterschiede erkennen. Im Gerichtssaal hörte man dann “Querfurchung über die gesamte Stirn”, die “Welligkeit des Nasenrückens” und die “Vieleckigkeit des Gesichts”. All dies führte zu dem Ergebnis, dass “sehr wahrscheinliche Identität” vorlag.

Da der Angeklagte jedoch mit einer kleinen Baufirma selbstständig ist und ein zweimonatiges Fahrverbot zum Ruin führen könnte, erreichte er, dass der Amtsrichter das Fahrverbot auf einen Monat verringerte und das Bußgeld im Gegenzug auf 500 Euro erhöhte.

In einem anderen Fall hatte die Fahrerin mit ihrer Klage mehr Glück, sie hatte behauptet, ihre Mutter sei gefahren. Da hier das Blitzerfoto so schlecht war, konnte selbst die Expertin nicht weiterhelfen. Das Verfahren wurde eingestellt.

Wir lernen also daraus, lieber die Schuld auf die Mutter schieben als nur zu behaupten, dass man es selbst nicht war…

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Der Teddy war´s!

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerfotos | Posted on 13-11-2009

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Teddy am Steuer Ob dieser plüschige Fahrer überhaupt einen Führerschein hat? Nachdem die Ausrede “Ich war das nicht, der Teddy ist gefahren!” die Beamten der Polizei Brandenburg nicht wirklich überzeugte, zog es der tatsächliche Fahrer vor, das Verwarnungsgeld zu bezahlen. Und was lernen wir daraus? Es bringt nichts, einen Teddy bei Geschwindigkeitsdelikten vorzuschieben!

Vielen Dank an die Polizei Brandenburg für die Bereitstellung dieses Blitzerfotos. Schade, dass es nur so klein ist…

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Liveübertragung von Blitzerfotos

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerfotos, Skurriles | Posted on 01-09-2009

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Was würdest du machen, wenn du deinen Fernseher anschaltest und beim zappen über aktuelle Blitzerfotos stoßen würdest, die sich ständig aktualisieren? Ich denke du würdest dich zunächst wundern und dann die Packung Chips aus dem Versteck hervorholen ;)

Ein Mann aus Langenhagen, das liegt in der Nähe von Hannover, staunte zumindest nicht schlecht, als er Blitzerfotos von vermeintlichen Rasern auf seinem Fernseher beobachten konnte. Doch wie kann so etwas passieren?

Die Stadt Langenhagen hat den unangenehmen Vorfall bestätigt und erklärt, dass die Radarfalle eine sogenannte Videofunkübertragung verwendet. Dumm nur, dass die Falle anscheinend die gleiche Übertragungsfrequenz wie ein Sportsender verwendete… So geschah es, dass der Mann sich statt der Sportsendung die Blitzerfotos auf dem Fernseher ansehen konnte. Peinlich! Mittlerweile wurde die Sendefrequenz der Radarfalle wieder geändert, so dass sich dieser Vorfall angeblich nicht mehr wiederholen kann. Da mit bei dem Vorfall keine datenschutzrechtlich relevanten Informationen weitergegeben wurden, scheint wird dieser Faux-Pax keine weiteren juristisch Probleme mit sich ziehen.

Aber schon seltsam, dass so etwas passieren kann. Anscheinend wird dieses Verfahren recht häufig verwendet. Dazu wird die Videokamera, die die Blitzerfotos aufnimmt, mit einem Funkübertragungsmodul verbunden, das wiederum die Blitzerbilder in das Polizeifahrzeug überträgt.
Blitzerbilder anstelle Sportschau?
Also in Zukunft Augen auf beim Durchzappen, vielleicht sieht man ja bald mal den Nachbarn mit Höchstgeschwindigkeit auf dem Bildschirm!

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