Hast du dich schon einmal gefragt, wie ein Blitzer funkioniert?

Wir zeigen dir die Blitzertechnik!

Denn Hintergrundwissen kann nie schaden.

Phantom-Blitzer in Dresden Carolaplatz

Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Blitzerland, Skurriles, Technik | Posted on 19-04-2010

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Die Bild-Zeitung hat wieder einmal aufgedeckt! Es scheint so, als wären die zwei neuen Blitzer auf dem Carolaplatz in Dresden aktuell nur Phantom-Blitzer. Also Blitzgeräte, die von der Polizei dazu eingesetzt werden, Raser zu blitzen, diese aber nicht strafrechtlich weiter verfolgen. Bei den Testgeräten handelt es sich anscheinend um Geräte von der Löbauer Blitzerfirma VDS Verkehrstechnik. Die digitalen Blitzer kommen dabei ohne Film aus, speichern allerdings die Bilder auf einem Chip und senden diese per Funk zur Bußgeldstelle. Laut Bild-Zeitung versichert Detlef Sittel, Sprecher von Ordnungsbürgermeister, dass im Testbetrieb keine Ordnungswidrigkeiten erfasst und geahndet werden.

Mit den beiden Testgeräten überwacht die Stadt Dresden die Links-Abbieger-Spuren von der Carolabrücke und die Geradeaus-Spuren aus der Wigardstraße.

Bildquelle: www.bild.de, Foto: Bruno Satelmajer

Bildquelle: www.bild.de, Foto: Bruno Satelmajer

Die Blitzerentwickler hoffen nach einem Praxistest von etwa einem Jahr auf die amtliche Zulassung durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt. Erst dann dürfen die neuen Digital-Blitzer auch bundesweit eingesetzt werden. Doch so lange will die Stadt anscheinend nicht warten. Wie die Zeitung weiter erfuhr, sollen vorübergehend zugelassene Kameras in den Blitzkästen abkassieren, da sonst die Autofahrer die Testblitzer nicht ernst nehmen würden…

Nun gut. Ich würde einfach einmal vorschlagen, dass sich ein Freiwilliger für den Praxistest meldet. Mutige vor! Ich freue mich auf euer Feedback…

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Polizei Recklinghausen rüstet auf – Motorradfahrer aufgepasst!

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland, Technik | Posted on 24-03-2010

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Die Polizei Recklinghausen hat aufgerüstet, ab sofort geht sie mit neuer Blitztechnik gegen Raser vor. Neu im Kampf gegen die Sünder ist das 150.000€ teure Lichtschrankenmessgerät “ES3.0″ inkl. Mercedes Kleinbus.

Das Gerät besteht aus einem Blitzgerät, einer Lichtschranke und zwei Kameras, die sowohl von hinten als auch von vorne aufnehmen – und das über beide Fahrbahnseiten. Der neue Blitzer kann in Kurven und in Tunneln aufgestellt werden.

Polizei Recklinghausen rüstet mit Blitzer ES3.0 auf

Ganz fies: Der neue Blitzer kann laut Aussagen des Polizeidirektors Rolf Engler auch zu schnelle Motorradfahrer überführt und dabei den Fahrer angeblich auch bei geschlossenem Visier erkennen.
Die Geräte werden mittels Bewegungsmelder gegen Diebstahl geschützt und übermitteln ihre Daten direkt auf einen USB-Stick im Einsatzwagen. Landesweit wurden 15 Geräte angeschafft. Schwerpunkt des Einsatzes sollen zunächst die Bereiche Haltern, die Westruper Heide sowie der Bereich um Bottrop sein.

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Funktionieren Radarwarngeräte wirklich zuverlässig?

Posted by Franz | Posted in Technik | Posted on 26-11-2009

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Nach dem letzten Gerichtsurteil bezüglich der illegalen Radarwarngeräte und den vielen Angeboten auf ebay möchte ich heute einmal Aufklärungsarbeit leisten.

Radarwarner: Warnen sie wirklich vor Blitzern?

Grundsätzlich muss man zu diese Art Radarwarner sagen, dass er nur vor Radar-Geräten warnt. Das bedeutet, dass diese Geräte bei anderen Meßverfahren, wie z.B. den Lichtschrankenmessungen, die keinerlei Strahlung aussenden, nicht wirklich funktionieren können.

Oft liest man in den Beschreibungen der Hersteller, dass ihre Radarwarner auch vor Messungen mit Laserpistolen warnen können, doch diese Aussage kann man nicht wirklich so stehen lassen. Überlegt man sich, wie Laserpistolen betrieben werden, so kommt man darauf, dass diese nicht ständig aktiv betrieben werden, sondern oft erst kurz vorm Vorbeifahren eingeschalten werden. Meist löst die Polizei die Messung aus wenn sie einen Raser kommen sieht oder wenn sie über Funk von einem Kollegen, der einige Hundert Meter vorher positioniert wurde, gewarnt werden. Da die Messung nur ca. 0,1 bis 0,3 Sekunden dauert, kann man nahezu zu 100% davon ausgehen, dass selbst der sensibelste Radarwarner nicht so schnell darauf reagieren kann. Somit kann man sagen, dass die pauschale Aussage, dass Lasermessungen über mehrere Kilometern entfernt festgestellt werden können, schlichtweg nicht stimmt.

Zudem sollte man sich bewusst sein, dass diese Art der Radarwarner nicht nur auf Radarfallen-Strahlen reagieren. So kann es auch einmal passieren, dass der Radarwarner Fehlalarm schlägt. Dies hängt damit zusammen, dass die Radarwarner bestimmte Frequenzbereichen nutzen, die beispielsweise auch automatische Türöffner verwenden.

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, wenn es aufgrund dieses Frequenzbereichs bei Radarwarnern zu Fehlalarmen führt, kommt es dann auch zu Meßfehlern bei den Geschwindigkeitsmeßgeräten? Nein, so ist das nicht. Es kann zwar einmal passieren, dass die Geschwindigkeitsmeßgeräte blockiert werden, doch es treten angeblich keine falschen Meßergebnisse auf.

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Poliscan Blitzer weiterhin in Kritik

Posted by Franz | Posted in Allgemein, Recht, Technik | Posted on 18-11-2009

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Schon vor längerer Zeit haben wir euch hier in unserem Blitzer-Blog den neuen Blitzer Poliscan von Vitronic vorgestellt. Dieser Blitzer wurde 2007 zugelassen und ist nicht nur optisch ansehbarer sondern auch dank der Lidar-Meßmethode auch intelligenter. So verspricht es zumindest der Hersteller.

Vitronic Säulenblitzer

“In nur einem Foto sind sowohl der Fahrerbereich, als auch das Kennzeichen sehr gut les- und auswertbar. Messwert, Zeugendaten, Ortszeit und andere Eingaben zu den Umgebungsbedingungen etc. sind integraler Bestandteil des digitalen Dokuments“. Diese geradezu penieble Erfassung führt zu “mehr Messgerechtigkeit und größerer Akzeptanz in der Öffentlichkeit.“

Doch das Messgerät PoliScan bekommt immer mehr Negativ-Presse. Es wird kritisiert dass er trotz Versprechungen nicht wirklich genau bestimmen kann, wer der Raser ist sobald sich mehr als ein Auto auf dem Bild befinden. Hintergrund zu dieser Vermutung ist die Tatsache, dass der PoliScan das Bild erst einige Meter nach der Messung schießt.

Erst vor Kurem wurde eine Autofahrerin vor dem Amtsgericht Dillenburg freigesprochen, weil das Gerät nach Aussage von vier Sachverständigen nicht auf sein korrektes Funktionieren kontrolliert werden konnte! Laut ADAC klagten allein dieses Jahr mehrere Zehntausend gegen Blitzerurteile, die auf Basis dieses Poliscans gefällt wurden.

Der auf Tempodelikte spezialisierte Anwalt Oliver Knapp aus Oberursel empfiehlt: „Einem jetzt betroffenen Bürger kann man aus anwaltlicher Sicht nur raten, Rechtsmittelbeschwerde einzureichen, wenn er mit PoliScan geblitzt wurde.“

Also Augen auf, wenn der nächste Blitzerbescheid in den Briefkasten flattert. Vielleicht kann man ja da noch etwas dran drehen…

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Poliscan Säulenblitzer von Vitronic – modernes Kunstwerk oder doch einfach nur ein weiteres Ärgernis

Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Technik | Posted on 04-11-2009

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Nachdem der Poliscan Säulenblitzer für immer mehr Aufregung sorgt, habe ich mir gedacht, dass ich ihm heute einen eigenen Beitrag widme. Was haltet ihr vom neuen Design dieser Säulenblitzer?

Vitronic Säulenblitzer

Auf der Seite des Herstellers Vitronic wird der Blitzer nahezu als modernes Kunstwerk angepriesen:

Vergessen Sie unansehnliche Starenkasten. Das VITRONIC-Säulendesign setzt neue Maßstäbe in der stationären Geschwindigkeitsmessung. Die Säule passt in jedes Landschaftsbild und ist vandalismusgeschützt. Unabhängig voneinander drehbare Segmente machen es möglich, dass mit zwei Messeinheiten in zwei unterschiedliche Richtungen überwacht wird.

Und als kleine Anmerkung am Rande kann ich von einem Kollegen erzählen, der tatsächlich in Böblingen beim Vorbeifahren dachte, dass es sich bei den neuen Säulenblitzern um neue Kunst-Skulpturen handeln würde. Dort hatte die Stadt laut Stuttgarter Nachrichten kräftig investiert und fünf neue Säulenblitzer aufgestellt. Prinzipiell wäre diese Assoziation eigentlich nicht schlecht, so würden alle Autofahrer staunend mit mäßiger Geschwindigkeit an dem Blitzer vorbei fahren. Ob das jedoch in der Tat wirklich so ist, wage ich zu bezweifeln.

Der neue Blitzer kann mit folgenden Merkmalen “überzeugen”:

  • Vollautomatisches LIDAR-System (Die Lidar-Technik haben wir euch ja bereits erklärt!) mit digitaler Beweisführung
  • Misst mehrere Fahrzeuge auf bis zu drei Spuren gleichzeitig
  • Manipulationssichere, verschlüsselte Falldaten
  • Keine straßenseitigen Einbauten notwendig, weder Schleifen, noch Sensoren oder Lichtschranken
  • Ordnet Verstöße eindeutig zu
  • Messeinheiten können aus der Säule herausgenommen und in andere Säulen eingesetzt werden
  • Fahrzeugklassifikation für unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • Eichung vor Ort überflüssig

Also Achtung vor den High-Tech PoliScan Säulenblitzern! Die Zeiten haben sich geändert. Nun werden ALLE sichtbaren Fahrzeuge gleichzeitig erfasst und aufgenommen. Da ist es nun auch kein Problem mehr, wenn mehrere Fahrzeuge parallel oder dicht hintereinander fahren oder das Wetter so schlecht wie noch nie ist, der nahezu intelligente Blitzer ordnet alle Verstöße sicher zu und dokumentiert sie lückenlos. Laut Angaben des Herstellers beinhaltet jeder Beweismitteldatensatz sämtliche fallrelevanten Daten. “In nur einem Foto sind sowohl der Fahrerbereich, als auch das Kennzeichen sehr gut les- und auswertbar. Messwert, Zeugendaten, Ortszeit und andere Eingaben zu den Umgebungsbedingungen etc. sind integraler Bestandteil des digitalen Dokuments“. Diese geradezu penieble Erfassung führt zu “mehr Messgerechtigkeit und größerer Akzeptanz in der Öffentlichkeit.

Damit könnte Vitronic in gewisser Weise Recht haben, denn wie oft hörte man in der Vergangenheit von der Ungenauigkeit der Radarkontrollen. Und wenn ich einmal geblitzt werden sollte, dann möchte ich schon wissen, dass dies zu Recht geschehen ist!

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Intelligente Bodenwelle aus Mexiko

Posted by RadAlert | Posted in Technik | Posted on 23-10-2009

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Achtung (intelligente) BodenwelleHeute bin ich über eine eine intelligente Bodenwelle aus Mexiko gestolpert – nun ja, nur virtuell. Die künstliche Bodenwelle stammt von der mexikanischen Firma Decano Industries.

Die Bodenwelle zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich automatisch an die Geschwindigkeit des ankommenden Autos anpasst. Ist die Welle in einer 30er-Zone aufgestellt und ein Raser kommt z.B. mit der doppelten Geschwindigkeit angebraust, so bläßt sich die Bodenwelle schlagaratig auf und sorgt so dafür, dass das Auto abgebremst wird. Kommt dagegen ein Autofahrer mit braven 30 km/h angefahren, versenkt sich die Bodenwelle sofort in den Untergrund.




Laut dem Hersteller kostet die Bodenwelle $ 1.500, das sind umgerechnet ca. 1.000 EUR – doch dabei muss berücksichtigt werden, dass mit dieser Bodenwelle auch Benzin eingespart wird… Nun, wir sprechen also nun von einer intelligenten GRÜNEN Bodenwelle. Das sollte es uns wohl Wert sein! Ich denke, dieses Argument zieht besonders bei allen Fahrern von tiefergelegten GTIs… Nun gut, zumindest würde man so nicht mehr geblitzt werden – die intelligente grüne Bodenwelle ist somit eine Alternative zu unserem Radarwarner RadAlert!

Laut José Luis Camba, Professor an der National Autonomous University of Mexico (UNAM), sind Bodenwellen vor allem in Mexiko besonders beliebt, da “few police officers are able or willing to enforce traffic laws”. Das nenn ich mal eine Aussage! Laut Aussagen der Stadt verfügt die Stadt Mexiko aktuell über mindestens 18.000 Bodenwellen (intelligent oder unintelligent).

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Miet dir deinen eigenen Blitzer!

Posted by Franz | Posted in Technik | Posted on 22-09-2009

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Was war deine letzte Themen-Party? Disco, Schlager oder geht es dann doch in die Richtung Harry Potter? Wie wäre es für das nächste Mal mit einer Blitzer-Party? Nein, damit meine ich nicht die lustigen Busen-Blitzer, die in letzer Zeit immer häufiger auf dem Oktoberfest gesichtet werden,  sondern die Blitzer, die bei der Messung der Geschwindigkeit eingesetzt werden (obwohl… ;) ). Ich bin über eine Firma gestoßen, die Verkehrsüberwachungsgeräte vermietet. Kein Scherz! Die Firma heiß Radar Rent und wurde bereits 1991 in Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) gegründet, anscheinend ist sie schon recht erfolgreich, da sie aktuell über Zweigstellen in Hamburg, Dresden und Berlin verfügt.

Was macht diese Firma? Radar Rent ist ein Dienstleister für Geschwindikeitsmessungen, Filmentwicklung, Verkehrszählung und Verkehrserziehung, der die Behörden in ihrem Arbeitsalltag unterstützt. Dabei vermietet Radar Rent drei verschiedene Blitzer-Techniken: Traffipax speedophot (TPH-S), ESO Einseitensensor (ES3.0) und Leivtec.

Der Traffipax speedophot gehört zu den “Klassikern” unter den Messgeräten, da er universal einsetzbar ist. Der Blitzer kann sowohl im Fahrzeug, zum Beispiel den beliebten Kombi, untergebracht werden, als auch in einem Messcontainer am Straßenrand.

Der Traffipax-BlitzerBildquelle: http://rurradar.de

Der ESO Einseitensensor ist aufgrund seines Aufbaus besonders für den Einsatz in engen Kurven und an Leitplanken auf der Autobahn geeignet. Da es sich bei dem Blitzer um ein “passives Gerät” handelt, kann dieser nicht von herkömmlichen Radarwarnern geortet werden. Eine Ausnahme ist hier selbstverständlich der Radarwarner RadAlert von Sixt.

Einseitensensor ES31 Miet dir deinen eigenen Blitzer!

Bei dem Leivtec handelt es sich um eine Blitzeranlage, die nahezu überall einsetzbar ist, man könnte sagen, es ist der Allrounder unter den Geschwindigkeitsmessanlagen. Mit einem Sensor, der sich sich unter einer Art Videokamera befindet, kann die Geschwindigkeit des herankommenden Autos aus jeder Position gemessen werden. Das Messgerät ist leicht und kompakt, so dass es einfach und unkompliziert auf- und abgebaut ist, ein schneller Positionswechsel ist somit leicht möglich.

Der Leivtec-Blitzer

Die Firma hat sich anscheinend zum Auftrag gemacht, das perfekte Blitzerfoto zu machen. Seit Januar 2007 ist der Dienstleister offiziell autorisierter Vertriebspartner der Firma eso GmbH in Tettnang am Bodensee. “Die Zeiten von nicht erkennbaren Fahrerfotos ist damit ein für allemal vorbei”, sagt RadarRent Verkehrsmesstechnik-Chef Peter Lattmann.

Wir sind gespannt. Die Blitzer-Community rund um RadAlert freut sich stets auf neue Herausforderungen!

Übrigens: Leider können Privatpersonen doch keine Blitzer mieten…

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Neue Blitzer in Leitplanke

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland, Technik | Posted on 07-09-2009

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Heute bin ich wieder über einen interessanten Blitzer gestolpert: den Leitplanken-Blitzer. Wie der Name schon sagt, wird hierfür ein quasi fester Blitzer in ein Stück Leitplanke integriert.

Blitzer in Leitplanke

Blitzer in Leitplanke

Was für mich neu ist, ist anscheinend schon ein alter Hut, der in der Schweiz bereits voll in Action ist. Es gibt auch Berichte, dass dieser Blitzer nicht nur in der Schweiz sondern auch in Österreich, Holland und nun auch in Deutschlang (Köln) Gefallen findet. Doch angeblich sind diese Meldungen nur ein Ammenmärchen. Dem ADAC München sind solche Installationen nicht bekannt. Lediglich der Leitplanken-Blitzer in der Schweiz, so das Club-Magazin ADACmotorwelt, scheint über derartige Laser-Messungen zu verfügen. Diese findet man auf der A 1 zwischen Genf und Lausanne. Hier tastet ein Laser aus der Leitplanke heraus fächerförmig die Fahrbahn ab und kann so sogar Motorradfahrer samt Kennzeichen erkennen und erfassen. Der ADAC verneint jedoch die Aussage, dass es sich bei diesem Blitzer um einen extrem gut Versteckten handelt, denn die zur Anlage gehörende Kamera sei gut sichtbar einige Meter weiter weg montiert… Nach Auskunft der niederländischen Autobahnpolizei in Driebergen handelt es sich bei den Leitplanken-Blitzern, die man im Netz findet, um Apparate zur Verkehrssteuerung, nicht zur Überwachung.

Update 15.09.09:

Da hat sich wohl jemand offentsichtlich einen Spaß erlaubt…
Blitzer in Autokarosserie integriert
Oder habt ihr diesen Blitzer schon einmal gesehen?

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Böblingen rüstet mit neuester Blitzertechnik auf

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland, Technik | Posted on 02-09-2009

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In der Sindelfinger Straße, im Maurener Weg und in der Hauptstraße im Teilort Dagersheim wurden vor Kurzem digitale Blitzer montiert. Diese ermöglichen, dass die Blitzerfotos direkt auf dem Rechner des Sachbearbeiters im Ordnungsamt eingehen, der daraufhin umgehend Bußgeldbescheide ausstellt. Dank dieser schnellen Verfahrenstechnik hofft die Stadt Böblingen in diesem Jahr nicht nur auf Zusatzeinnahmen in Höhe von insgesamt 100.000 Euro, sondern auch auf die Senkung der Betriebskosten auf jährlich um die 45.000 Euro, unter anderem da die Lasersäulen weitgehend wartungsfrei sind.

Seit einem Jahr steht der 1. digital Blitzer in der Böblinger Wolfgang-Brumme-Allee. Dieser kann jedoch, anders als die drei Neuen, in beide Fahrtrichtungen blitzen und erwischt täglich ca. 30 Raser. Noch im Herbst soll auch noch ein fünfter digitaler Blitzer montiert werden, dann in der Tübinger Straße. Insgeamt kostet der digitale Spaß der Stadt ca. 226.000€.

Digitale Blitzer nun auch in Böblingen


Die Top 3, der meisten Raser in Böblingen sind in der Waldburgstraße, gefolgt von der Bahnhofstraße und zuletzt der Parkstraße.

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Was ist eine Lidar-Messung?

Posted by RadAlert | Posted in Begriffe, Technik | Posted on 06-08-2009

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Lidar (Light Detection and Ranging) ist eine auf Lasertechnologie basierende Messtechnik, vergleichbar mit dem Radar. Mit der Lidar-Methode können optische Abstands- und Geschwindigkeitsmessung durchgeführt werden. Anstelle von Funkwellen wie beim Radar werden bei der Lidar-Technik jedoch Laserstrahlen (910 nm Wellenlänge) verwendet.

Für alle, die technikbegeistert den Hintergrund wissen möchten:
Zur Messung werden 158 unsichtbare Laserstrahlen 100 Mal/Sekunde ausgestrahlt. Jeder einzelne Laserstrahl breitet sich horizontal und vertikal mit einem bestimmten Milirad aus (6 mrad/19 mrad). Ein Millirad besagt die Vergrößerung des Strahldurchmessers um 1 Millimeter pro Meter Strahlweg. So nimmt die Form des Lasers bei der Lidar-Messung in der maximalen Messentfernung von 75m die Form einer ovalen, ca. 45cm breiten und 1,4m hohen Messkeule an. Werden nun alle Laserstraheln aneinandergereiht, so ergibt sich so ein fächerartiger Laserlichtkegel der einen Winkel von 45° ausleuchtet.

Nun werden die Lichtimpulse aufgrund der Karosserie von verschiedenen Teilen der vorbeifahrenden Autos reflektiert und wieder an das Messgerät geschickt. Das Gerät misst die Laufzeit der einzelnen Lichtimpulse, die wiederum Aufschluss über die Entfernung zu den jeweiligen Fahrzeugteilen ergibt. Aus der Vielzahl der reflektierten Impulse, deren Abtastwinkel registriert wird, wird ein 3D-Bild erstellt, mit dem man die auf der Strasse befindlichen Autos erkennbar machen kann. Dadurch, dass jeder einzelne Karosseriepunkt ständig (100 Mal/Sekunde) an mehreren Stellen erfasst wird, ergibt sich ein Bewegungsprofil der einzelnen Fahrzeuge. Aus der Veränderung der Entfernung zu den einzelnen Fahrzeugen errechnet das System deren Geschwindigkeit.

Lidar mobil


Lidar Säule Was ist eine Lidar Messung?


Wie ihr euch nun vorstellen könnt, zeichnet sich die Lidar-Messmethode vor allem durch die hohe Messgenauigkeit und der geringen Störanfälligkeit aus. Die Lidar-Messungen können stationär oder mobil in Fahrzeugen oder auf einem Stativ durchgeführt werden.

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