Nachdem ich heute schon von K.I.T.T geschrieben habe, möchte ich gleich noch ein weiteres Wunderauto hinterher schieben. Hierbei geht es um ein Projekt der Freien Universtität Berlin, das in der Vergangenheit anscheinend zu viel James Bond gesehen hatte. Steuerte damals James Bond den BMW noch mit seinem Nokia-Klotz, so sind die jungen Studenten auf das stylische iPhone übergegangen. Zwar bekamen die Studenten von ihrem “Q” nur einen Dodge Caravan, doch auch damit konnten sie wunderbar arbeiten. Die Techniker entwickelten mit der “iDriver”-Applikation für das iPhone eine Auto-Fernbedienung, mit der sie das Auto tatsächlich auch von der Ferne steuern können.
Doch am Besten, ihr schaut euch das mal selbst an:
“Diese Anwendung haben wir nur so aus Spaß entwickelt”, sagt Miao Wang, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Informatik der FU Berlin.
Dank einer Förderung des Forschungsinstitus in Höhe von rund zwei Millionen Euro dürfen die Berliner Informatiker weiter am Auto forschen – zumindest für die nächsten zwei Jahre. Wir können also gespannt sein, wann wir unser eigenes Auto mit dem iPhone lenken können. Den passenden Radarwarner haben wir ja bereits auf dem iPhone gespeichert!
Wer von euch hat am Wochenende das Remake von K.I.T.T (”Knight Industries Two Thousand”) auf RTL gesehen? Ich persönlich fand es eine gelungene Weiterführung der Kultserie in unsere Jetzt-Zeit. Machte Spaß anzuschauen und ist genau das richtige für einen gemütlichen Samstag Nachmittag vor dem Fernseher. Auch wenn die Kult-Serie extrem viel Kritik ertragen muss. Ich meine, natürlich ist sie überzogen und unrealistisch, aber who cares?
Der neutralere Teil der Spiegel Zusammenfassung zu Knight Rider liest sich so:
Ex-Model Justin Bruening spielt Michael Traceur, den Sohn von Michael Knight, der sich weniger für Gerechtigkeit interessiert als vielmehr dafür, welche Blondine sich als nächstes flachlegen ließe. Das ändert sich schlagartig, als ihn seine Sandkastenfreundin Sarah (Deanna Russo) um Hilfe bittet, weil ihr Vater verschwunden ist, der an einem irre geheimen Projekt fürs FBI arbeitet, für das sich auch eine Truppe schießwütiger Unsympathen interessiert, um die Welt ins Verderben zu stürzen.
…
Am Ende kann Traceur seinem Schicksal aber nicht entgehen: Die “Foundation” wird neu gegründet, arbeitet zur Schurkenbekämpfung eng mit dem FBI zusammen und der neue Knight macht da weiter, wo der Serienpapa (der am Ende des Piloten einen zweiminütigen Gastauftritt hat) aufhörte.
Was ich mich allerdings bei der Neuauflage der Serie gefragt habe, wo steht der nächste digitale Super-Blitzer? Auch schon in der Original-Serie mit David Hasselhoff schießt K.I.T.T mit Turbo Boost über Stock und Stein um Michael Knight, oder nun eben seinen Sohn, beiseite zu stehen – und nie wird er geblitzt! Ich meine das wären doch lustige Blitzerbilder: ein fahrendes, eigentlich mehr fliegendes, Auto ganz ohne Fahrer.
Na mal abwarten was kommt! Samstag, 16:50 Uhr auf RTL.