Polizei Recklinghausen rüstet auf – Motorradfahrer aufgepasst!

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland, Technik | Posted on 24-03-2010

Tags:, , ,

0

Die Polizei Recklinghausen hat aufgerüstet, ab sofort geht sie mit neuer Blitztechnik gegen Raser vor. Neu im Kampf gegen die Sünder ist das 150.000€ teure Lichtschrankenmessgerät “ES3.0″ inkl. Mercedes Kleinbus.

Das Gerät besteht aus einem Blitzgerät, einer Lichtschranke und zwei Kameras, die sowohl von hinten als auch von vorne aufnehmen – und das über beide Fahrbahnseiten. Der neue Blitzer kann in Kurven und in Tunneln aufgestellt werden.

Polizei Recklinghausen rüstet mit Blitzer ES3.0 auf

Ganz fies: Der neue Blitzer kann laut Aussagen des Polizeidirektors Rolf Engler auch zu schnelle Motorradfahrer überführt und dabei den Fahrer angeblich auch bei geschlossenem Visier erkennen.
Die Geräte werden mittels Bewegungsmelder gegen Diebstahl geschützt und übermitteln ihre Daten direkt auf einen USB-Stick im Einsatzwagen. Landesweit wurden 15 Geräte angeschafft. Schwerpunkt des Einsatzes sollen zunächst die Bereiche Haltern, die Westruper Heide sowie der Bereich um Bottrop sein.

Jetzt Twittern!

Bild Zeitung berichtet vom Blitzer-Chaos bei der Polizei

Posted by Franz | Posted in Allgemein, Blitzerland, Recht, Skurriles | Posted on 17-03-2010

Tags:, , , ,

0

Erst gestern berichtete die BILD Zeitung, dass die Polizei in Sachsen einiges zu tun hatte. Grund: Die Polizisten mussten alle ProViDa-Kameras aus ihren Streifenwagen ausbauen. Die Technik ist offenbar nicht zugelassen. Hui, wie peinlich!

Doch die Pannenstrecke bei der Polizei Sachsen hört nicht auf. Nun wollten die Polizisten wieder auf ihre herkömmlichen Blitzer für den Straßenrand zurückgreifen, doch der weitverbreitete Blitzer ESO-ES 3.0 hat anscheinend einen Softwarefehler und sorgt so für fehlerhafte Messergebnisse.

Laut Bild Zeitung informierte der Hersteller die Polizei, Städte, Gemeinden über diesen Zustand. Betroffen sind auch Messungen aus 2009 und 2010. Der Verkehrsanwalt Nils Hulinsk sagte gegenüber BILD: „Auf dem Blitzerfoto ist nicht der gesamte Messbereich sichtbar. Es könnte also auch ein anderes Fahrzeug geblitzt worden sein.“

So auch bei einem Kläger aus Leipzig. Er fuhr auf der A72 bei Zwickau angeblich 41 km/h zu schnell (erlaubt sind 100 km/h). Die Strafe: 160 Euro, 3 Punkte, 1 Monat Fahrverbot. Der angebliche Raser klagt nun dagegen, sein Prozess ist für Mai angesetzt.

Wenn ihr also in der Vergangenheit mit einem Blitzer ESO-ES 3.0 geblitzt worden seid solltet ihr es euch unter Umständen überlegen, dieses Urteil anzufechten…

Jetzt Twittern!

Der Teddy war´s!

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerfotos | Posted on 13-11-2009

Tags:, , ,

0

Teddy am Steuer Ob dieser plüschige Fahrer überhaupt einen Führerschein hat? Nachdem die Ausrede “Ich war das nicht, der Teddy ist gefahren!” die Beamten der Polizei Brandenburg nicht wirklich überzeugte, zog es der tatsächliche Fahrer vor, das Verwarnungsgeld zu bezahlen. Und was lernen wir daraus? Es bringt nichts, einen Teddy bei Geschwindigkeitsdelikten vorzuschieben!

Vielen Dank an die Polizei Brandenburg für die Bereitstellung dieses Blitzerfotos. Schade, dass es nur so klein ist…

Jetzt Twittern!

Einfacher Starenkasten wird dank Bastelstunde der Polizei zum Doppelblitzer

Posted by RadAlert | Posted in Blitzerland, Skurriles | Posted on 21-10-2009

Tags:, , , , ,

2

Heute bin ich auf der Seite des Gelnhäuser Tageblatts über eine echt witzige Sache gestoßen. Es geht um eine Aktion der Polizei von Bruchköbel, die es einfach mal satt hatte, dass Ortsansäßige das 30er Tempolimit auf Höhe des Bruchköbelers Bauhofs einfach ignorierten.

Also, was lag nahe für die Polizei? Sie montierten einen Starenkasten an einer Schlüßelposition zwischen den beiden Fahrbahnen auf den Grünstreifen. Dieser Blitzer zeichnete sich damals dadurch aus, dass er schwenkbar ist, das heißt, er kann einmal in die eine Richtung, das andere Mal in die andere Richtung blitzen.

Dies war vor eingen Jahren. Doch nach der langen Zeit und der gewonnenen Erfahrung der Autofahrer half dieser auch nicht mehr so viel. Denn: Die Autofahrer waren ganz schlau, sie schauten einfach voraus und erspähten in welche Richtung der Blitzer gedreht wurde. Blickten die Fahrer in die Augen des Blitzers, bremsten sie brav auf 30 km/h ab, drehte der Starenkasten dem Autofahrer den Rücken zu, so traten die Autofahrern anscheinend wieder kräftig aufs Gaß.

Einfacher Starenkasten wird zum Doppelblitzer


Nun wollte sich die Polizei so nicht mehr lange an der Nase herumführen lassen und lies sich vor Kurzem etwas ganz lustiges einfallen. In einer kleinen Bastelstunde entwarf man einfach ein zweites Gesicht für den Starenkasten. Dafür fotografierte die Polizei den Blitzer, druckte dieses Bild aus, ließ es lamminieren – und klebte dieses Bild auf die Rückseite des Starenkasten. So wurde der Starenkasten zu einem verblüffend echt wirkenden Doppelblitzer!

Die Atrappe ist anscheinend nur bei genauem hinsehen zu erkennen – und das geht eben nur bei Schrittgeschwindigkeit! Ja, ich muss gestehen, ich finde die Idee der Bruchköbeler Polizei wirklich pfiffig! In diesem Fall kann man gegen solche Blitzer-Ideen eigentlich auch gar nichts haben, da sich der Blitzer tatsächlich zwischen zwei Bushaltestellen und auf dem Schulweg befindet.

Chapeaux!

Jetzt Twittern!

Polizei bezeichnet Radarkontrollen als Abzocke

Posted by RadAlert | Posted in Allgemein, Blitzerland | Posted on 04-09-2009

Tags:, , , ,

0

Es wirkt schon seltsam, wenn selbst Polizisten ihre eigenen Radarkontrollen als Abzocke beschreiben, doch laut einem Bericht der Rheinischen Post beschweren sich aktuell Beamten in Nordrhein-Westfahlen über die aktuellen Blitzer. Sie bezeichnen die Radarfallen als reine “Geldeintreiberei” und “zusätzliche Abzocke”. Harte Worte, die ihren Ursprung in der neuen Politik des Innenministeriums, unter dem Minister Dr. Ingo Wolf, finden. Dieses hat sich den guten Vorsatz gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2015 zu halbieren. Durchsetzten möchten sie dieses Ziel mit deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen wie bisher. Ausdrücklich erwünscht sind dabei anscheinend Geschwindigkeitsüberwachungen, bei denen die Fahrer nicht angehalten werden. Das heißt es wird aus dem Auto geblitzt auf Teufel komm raus – ohne direkte Belehrung nach Durchführung der Tempomessung. Doch wie soll der gängige Autofahrer von seinen Sünden lernen, wird er nicht wie der Pawlowsche Hund direkt nach dem Fehlverahlten bestraft?

polizeikontrolle Polizei bezeichnet Radarkontrollen als Abzocke
In Zukunft wird es wohl in NRW hauptsächlich so gehandhabt, dass nach der Bescheid erst einige Wochen nach Messung einflattert. So kann es vorkommen, dass ein Fahrer mehrfach an der gleichen Stelle geblitzt wird und innerhalb weniger Wochen sein Punktekonto in Flensburg sprengt. Ähnliches ist ja bereits in München beim Richard-Strauss-Tunnel passiert.

Für die Durchsetzung der Mehrkontrollen hat NRW seine Ausgaben für Radartechnik deutlich erhöht. 2002 wurden 720.000 Euro für Geschwindigkeitsmesssysteme ausgegeben, 2009 sind dafür nun drei Millionen Euro veranschlagt. Während 2002 elf neue Geräte angeschafft wurden, waren es 2008 insgesamt 107. Die Anschaffung hat sich anscheinend gelohnt, zumindest schon einmal finanziell: Die Gesamteinnahmen aus den Blitzern stiegen im selben Zeitraum von 39,2 auf 47,7 Millionen Euro, wobei hier die Einnahmen aus Kontrollen nicht mitgezählt wurden.

Jetzt Twittern!

Die Rache der Raser

Posted by Franz | Posted in Skurriles | Posted on 14-08-2009

Tags:, , , , , ,

0

Die aktuellste Geschichte ist es nicht, die ich auf express.de gefunden habe. Dennoch: Sie ist einfach zu lustig, um hier nicht erwähnt zu werden. Vor zwei Monaten wurde ein Raser auf der B7 in der Nähe von Kassel geblitzt. Und das wollte sich der Unbekannte nicht so einfach gefallen lassen.

Kurzentschlossen machte sich der geblitzte Fahrer also auf zu dem Starenkasten und rächte sich an dem herzlosen Stück Metall. Mit einem in Benzin getränkten Stück Stoff zündete der Raser mit Humor den Führerscheinkiller an. Sein Blitzerfoto ist er jetzt mit Sicherheit los. Die Polizei fand seine Aktion dennoch nicht ganz so witzig und sucht nach Zeugen.

brennender blitzer
Die Fundstücke geben allerdings nicht wirklich viel her. Der Deckel einer Wasserflasche wurde gefunden, daneben lag eine rote LED-Taschenlampe. Ob das als Hinweis zu dem Täter reicht?

Da bin ich mal skeptisch. Eine Nachahmung empfiehlt sich trotzdem nicht. Mit RadAlert kann man schließlich viel problemloser unschönen Fotos entgehen – und das nebenbei noch ganz legal.

Jetzt Twittern!