Intelligenter Super-Blitzer im Einsatz

Posted by Franz | Posted in Blitzerland | Posted on 31-07-2009

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Wie eine Gruselgeschichte liest sich der Bericht über Super-Blitzer auf express.de. Eine Überwachung des Tempolimits ist aktuellen Hightech-Geräten viel zu langweilig. Sie erkennen einfach alles.

Nicht angeschnallt, schnell mal telefoniert oder einfach nur ein bisschen zu dicht aufgefahren? Mit VKS 3.1 und der neuartigen Software, die hinter dem Super-Blitzer mit Bürokraten-Namen steht, haben in Zukunft alle diese Verstöße ein unschönes Nachspiel.

Das System arbeitet gleich mit vier Kameras, die Überwachung des Vater Staats kommt aus vielen Blickwinkeln. Zwei der kleinen, unscheinbaren Geräte stehen auf einer Brücke, eines auf einer Anhöhe und das vierte Technikauge schließlich am Straßenrand – getreu dem Motto: Vier Augen sehen mehr als zwei. Und das von Hersteller Vidit entwickelte System sowieso alles.

Zwei Kameras erfassen die Geschwindigkeit und den Abstand der Fahrzeuge zueinander auf einer Länge von bis zu 500 Metern. Wer es eilig hat, muss zahlen. Wer dabei noch zu dicht auffährt, der darf den Überweisungsschein schon aus der Schublade holen.

Ausreden wie “Das muss jemand anders gewesen sein. Keine Ahnung, wem ich meinen Autoschlüssel nicht schon alles gegeben habe”, ziehen auch nicht mehr. Die dritte Kamera identifiziert den Fahrer eindeutig, die vierte und letzte dient Referenzzwecken.

Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, macht VKS 3.1 eine steile Karriere. In Nordrhein-Westfalen ist das System schon im Einsatz, in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Niedersachsen auch.

Bei seinem zweifelhaften Erfolg, es hat immerhin schon knapp 2.000 Verstöße aufgenommen, wird sich die weitere Invasion nicht aufhalten lassen. Da hilft wohl nur vorschriftsgemäßes Fahren – oder du installierst dir den Radarwarner RadAlert auf deinem Handy.

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